BioBetter im Realitätscheck: Messbar besser oder nur anders?
Bioökonomie im Forum 4 beim KONGRESS BW 2026
Biobasierte Materialien sollen fossile Rohstoffe ersetzen und so auch das Klima schützen. Das ist die Ausgangslage, mit der die meisten Diskussionen über Bioökonomie beginnen. Doch für Unternehmen stellt sich eine andere entscheidende Frage: Was muss ein biobasiertes Material noch leisten, um mit Green Premium am Markt zu bestehen?
Bioökonomie ist kein Selbstzweck. Ob Unternehmen oder Kundschaft - wer in biobasierte Prozesse oder Produkte investiert, will mehr als ein gutes Gewissen. Es geht um messbare Vorteile: bei der Leistungsfähigkeit, bei den Kosten, bei der Versorgungssicherheit. Und das ist Thema des Bioökonomie-Forums beim KONGRESS BW 2026:
„BioBetter im Realitätscheck: Messbar besser oder nur anders?“ Forum 4 beim KONGRESS BW 2026, am 21. und 22. Oktober 2026 im Heidelberg Congress Center
Die zentrale Frage
Bieten biobasierte Materialien auch noch messbare technische, ökologische oder wirtschaftliche Vorteile? Oder bleibt der Umstieg vor allem eine Frage der Haltung? Im Forum diskutieren Expert:innen aus Forschung, Industrie und Start-ups Lösungen, die nicht „nur“ nachhaltig sind, sondern Herstellungsprozesse und Produkte tatsächlich verbessern.
Wer diskutiert?
Dr. Kevin Moser (Fraunhofer ICT) zeigt, wie Biokohlen als nützliche Additive in Kunststoffen eingesetzt werden können.
Dr. Andreas Koch (Geschäftsführer Fibryx GmbH) beleuchtet das Potenzial von Naturfaser-Verbundwerkstoffen für die Mobilitätsindustrie.
Egon Förster (Fiber Engineering GmbH) und Dr.-Ing. Sascha Schriever (SA-Dynamics) geben im Tandem-Vortrag einen Ausblick auf leistungsfähige Textilien auf Basis von Cellulose-Aerogel-Fasern, für Kleidung, Bau und Luftfahrt.
Für Teilnehmende bedeutet das gebündeltes Wissen aus Forschung, industrieller Entwicklung und Start-ups, dazu konkrete Impulse für eigene Produkte und Projekte.
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