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Circular Bio-based Europe Joint Undertaking: Fortschritte der europäischen Bioökonomie

Aus Forschung wird Marktreife, fossile Abhängigkeit wird beendet: Der CBE JU Report macht deutlich, wie Bioökonomie Europas Industrie wettbewerbsfähiger und krisenfester macht. 

Die neue Publikation „A Competitive Bioeconomy for a Sustainable Future 2026“ der Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) zeigt anhand von Kennzahlen und Beispielen, dass die europäische Bioökonomie weiter an Bedeutung für Wettbewerbsfähigkeit, Klimaschutz und industrielle Transformation gewinnt. Der Überblick über die seit 2014 geförderten Projekte macht deutlich, wie aus Forschung marktfähige Lösungen entstehen. 

Seit Beginn wurden 243 Projekte mit rund 1,45 Milliarden Euro EU-Fördermitteln unterstützt. Die geförderten Projekte decken die gesamte Wertschöpfungskette der Bioökonomie ab, mit dem Ziel fossile Rohstoffe schrittweise zu ersetzen und industrielle Wertschöpfung in Europa zu stärken. Die Publikation zeigt zahlreiche Demonstrations- und Flagship-Projekte, die den Schritt von der Forschung in die industrielle Anwendung bereits geschafft haben oder kurz davor stehen. Außerdem wird die strategische Bedeutung der Bioökonomie für Europas industrielle Zukunft dargestellt: Stärkung der Resilienz europäischer Wertschöpfungsketten durch eine wettbewerbsfähige biobasierte Industrie.

Die vorgestellten Projekte verdeutlichen, dass biobasierte Innovationen zunehmend den Weg in den Markt finden und damit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und resilienten europäischen Wirtschaft leisten.

Autor: Katharina Hofer
Quelle: Umwelttechnik BW | Bioökonomie