Koalitionsvertrag Baden-Württemberg setzt Kurs fort
Der neue Koalitionsvertrag der grün-schwarzen Landesregierung in Baden-Württemberg setzt ein eindeutiges Signal für die Zukunft der CO₂-Abscheidung und -Speicherung.
Neben dem klaren Bekenntnis zum Einsatz für die Bereitstellung einer CCS-Infrastruktur ist Baden-Württemberg das erste Bundesland, das Gebrauch macht von der Länderöffnungsklause für On-Shore-Speicherung des KSpTG (Kohlendioxid-Speicher-und-Transport-Gesetz).
Die neue Landesregierung setzt damit den mit dem Positionspapier eingeschlagenen Kurs fort und unterstreicht, dass technische Lösungen wie CCS (Carbon Capture and Storage) für Industrien wie Zement-, Kalk- oder Abfallverbrennung unverzichtbar sind, um die bilanzielle Netto-Treibhausgasneutralität bis 2040 zu erreichen.
Ein Schritt, der zeigt, dass Baden-Württemberg bereit ist, alle nötigen Weichen zu stellen, um die industrielle Stärke des Bundeslandes zu erhalten und damit die Wertschöpfung zu sichern. So kann gemeinsam mit der Industrie Verantwortung übernommen werden.
Als Geschäftsstelle Carbon Management des Landes sehen wir darin eine Chance für Innovation und Wertschöpfung im Land. Jetzt geht es darum, die nächsten Schritte und die entsprechenden Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Sicherheit, Akzeptanz und Effizienz Hand in Hand gehen.