Unsere Referent:innen 2026
Die Stärke von Plan B: Die Vielfalt der Perspektiven auf die Bioökonomie
Dr. Harald Banzhaf
Principal Expert Engineering Sustainability, Mann+Hummel
Über Dr. Banzhaf:
Bei MANN+HUMMEL verantwortet Dr. Harald Banzhaf den transformativen Fußabdruck des Unternehmens. Er bringt den Praxisblick eines globalen Industrieunternehmens ein.
Was Sie erfahren:
Dr. Banzhaf zeigt, wie ein führendes Filtrationstechnologieunternehmen erfolgreich biobasierte Materialien in etablierte Produktlinien einbettet und wie Bioökonomie die unternehmerische Resilienz stärkt.
Andreas Bühler
Ressortbeauftragter des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg in Brüssel
Über Andreas Bühler:
In seiner Funktion begleitet Andreas Bühler unter anderem aktuelle Entwicklungen in der europäischen Bioökonomiepolitik. Bestens vertraut mit den politischen und administrativen Abläufen der EU, verfügt er über ein breites Netzwerk in europäischen Institutionen und Verbänden.
Was Sie erfahren:
Andreas Bühlers Vortrag thematisiert "Rückenwind aus Brüssel: Was die neue EU-Bioökonomiestrategie für Unternehmen bedeutet".
Prof. Dr. Dieter Hertweck
Hochschule Reutlingen, Fakultät Informatik
Über Professor Dr. Dieter Hertweck:
Er verbindet Bioökonomie und Digitalisierung: Professor Hertweck forscht und lehrt an der Hochschule Reutlingen im Bereich Service Science bzw. Service Engineering.
Was Sie erfahren:
Professor Hertweck erstellt mit Hilfe von KI regionale Wertschöpfungsketten. Er analysiert Stoffströme, Technologien, passende Unternehmen und wie sie zusammengeführt werden können.
Dr.-Ing. Florian Gaulhofer
Fraunhofer IGB Research Engineer
Über Dr.-Ing. Florian Gaulhofer:
Dr. Gaulhofer bereichert das Plan B Programm um die anwendungsnahe Forschungsperspektive des Fraunhofer IGB im Bereich Greentech Solutions.
Was Sie erfahren:
Dr.- Ing. Gaulhofer spricht über den Einsatz von KI in Produktionsprozessen. In seinem Beitrag werden Sie Begriffe wie Digitaler Zwilling oder Predictive Maintenance hören.
Patrick Katzer
Bereich Batteriespeicher und Flexibilitäten bei VEA Beratungs-GmbH
Über Patrick Katzer:
Bei VEA, Deutschlands führendem Energieberater für den Mittelstand, ist Patrick Katzer als Vertriebsingenieur aktiv und berät Unternehmen zum Einsatz von Batteriespeichern. Er bringt die technisch-wirtschaftliche Perspektive auf Energieflexibilität ein.
Was Sie erfahren:
Wie werden Batteriespeicher und Flexibilitäten zum Wettbewerbsvorteil? Patrick Katzer zeigt, welche Rolle diese Technologien für Industrieunternehmen auf dem Weg zur Energiewende spielen.
Prof. Dr.-Ing. Claus Lang-Koetz
Nachhaltiges Technologie- und Innovationsmanagement, Hochschule Pforzheim
Über Professor Dr. Claus Lang-Koetz:
An der Hochschule ist Professor Lang-Koetz neben der Lehre am Institut für Industrial Ecology INEC aktiv. Als stellvertretender Institutsleiter steuert er anwendungsorientierte Forschungsprojekte, gefördert durch öffentliche und industrielle Auftraggeber.
Was Sie erfahren:
Wie wird ein Unternehmen vom Getriebenen zum Gestalter? Professor Lang-Koetz zeigt mit seinem Vortrag „Vom Feuerlöschen zum Feuermachen", wie Mittelständler Innovationskultur, Prozesse und Menschen so ausrichten, dass echte Transformation entsteht.
Jochen Matzer
CEO und Co-Founder, Full-Service Food Accelerator "Food Harbour Hamburg"
Über Jochen Matzer:
Jochen Matzer gründete Red Rabbit, eine Hamburger Agentur für F&B-Innovation, und baute darauf aufbauend Europas ersten Full-Service Food Accelerator auf. Food Harbour begleitet Lebensmittelunternehmen von der Idee bis ins Regal.
Was Sie erfahren:
Wie entstehen marktfähige Food-Innovationen, von Rezeptur über Kleinserie bis Skalierung? Jochen Matzer zeigt, welche Strukturen und Netzwerke Unternehmen brauchen, um neue Produkte erfolgreich auf den Markt zu bringen.
Dr. Wiebke Müller
Nationale Kontaktstelle Bioökonomie und Umwelt
Über Dr. Wiebke Müller:
Wiebke Müller bringt die Förder- und EU-Perspektive ein. Die NKS Nationale Kontaktstelle Bioökonomie und Umwelt informiert zu EU-Fördermöglichkeiten in der Bioökonomie.
Was Sie erfahren:
Für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Konsortien ist Förderung oft ein entscheidender Hebel. Sie erfahren, wie aus Ideen förderfähige Vorhaben werden und erhalten einen Blick auf europäische Programme.
Dr. Barbara Navé
Industrielle Biotechnologie, BASF SE | Mitglied im Bioökonomiebeirat Baden-Württemberg
Über Dr. Barbara Navé
Dr. Barbara Navé steht für die industrielle Perspektive auf biobasierte Prozesse und biotechnologische Produktionsansätze.
Was Sie erfahren:
Dr. Navé zeigt, wie industrielle Biotechnologie dazu beiträgt, chemische Wertschöpfung nachhaltiger zu gestalten. Und welche Anforderungen entstehen, wenn biobasierte Verfahren skaliert werden sollen.
Dr. Evelyn Reinmuth
Zentrumsleitung S-TEC Hohenheim
Über Dr. Reinmuth:
Dr. Evelyn Reinmuth leitet das S-TEC Zentrum für biointelligente Wertschöpfung an der Universität Hohenheim mit den Schwerpunkten Agritech, Foodtech und Nutrition.
Was Sie erfahren:
Mit ihrem wissenschaftlichen Blick auf biologische Wertschöpfung erklärt Evelyn Reimuth, wie digitale Innovationen und KI im Agrar- und Lebensmittelbereich mit ökologischen Standards vereinbar sind.
Lucie Sauter
CEO, RECOV Labs
Über Lucie Sauter:
Lucie Sauter bringt die Start-up-Perspektive ein. RECOV Labs verwandelt Kaffeesatz als ungenutzten Bioabfall in hochwertige Kaffeeöle und zirkuläre Lösungen für nachhaltige Kosmetik und biologisch abbaubare Verpackungen.
Was Sie erfahren:
Sie erfahren, wie aus einem alltäglichen Reststoff ein industriell interessantes Geschäftsmodell werden kann – und welche Schritte zwischen Labor, Markt, Zertifizierung, Partnernetzwerk und Skalierung liegen.
Dr. Ute Schick
Evonik, SVP und Head of Business Line Care Solutions
Über Dr. Schick:
Dr. Ute Schick bringt den erfahrenen Blick aus industrieller Forschung, Entwicklung und Business-Verantwortung ein.
Was Sie erfahren:
Sie präsentiert, wie große Industrieunternehmen biobasierte und nachhaltige Lösungen entwickeln, bewerten und in wettbewerbsfähige Produktportfolios überführen.
Jürgen Schmidtke
Strategie Klärwerke und Kanalbetrieb bei Stadtentwässerung Stuttgart
Über Jürgen Schmidtke:
Jürgen Schmidtke präsentiert mit dem Projekt BioDitz die Perspektive nachhaltiger Wasser- und Stoffkreisläufe als Rohstoffquelle und Bioraffinerie.
Was Sie erfahren:
Gerade in urbanen Räumen liegen große Potenziale in Abwasser, Schlammwasser, Nährstoffströmen und kommunalen Infrastrukturen. Jürgen Schmidtke erklärt, wie Entsorgungsorte zu neuen Wertschöpfungsquellen werden können.
Mark Steger
Co-Founder, Kasoda
Über Marc Steger:
Als Lebensmitteltechnologe bringt Marc Steger die Gründerperspektive aus dem Food-Upcycling ein. Das Start-up Kasoda nutzt die Kaffeekirsche ganzheitlich: Aus dem ungenutzten Fruchtfleisch wird ein Wachmacher-Getränk, das konventionelle Energydrinks herausfordert.
Was Sie erfahren:
Kaffee ist das zweithäufigste Handelsgut der Welt und die Kaffeekirsche ein gerne ignorierter Rohstofflieferant. Marc Steger zeigt, wie auf Basis einer Masterarbeit ein marktfähiges Food-Upcycling-Geschäftsmodell entsteht: Kreislaufwirtschaft zum Trinken!
Michael Stich
Sustainability Advisory, LBBW
Über Michael Stich:
Michael Stich bietet die Finanzperspektive: Wie bewertet und finanziert eine der größten deutschen Landesbanken die Transformation hin zu nachhaltigen Geschäftsmodellen?
Was Sie erfahren:
Michael Stich verdeutlicht, welche Rolle Sustainable Finance und ESG-Strategien bei der Finanzierung bioökonomischer Vorhaben spielen und was Unternehmen tun müssen, um die Weichen für morgen zu stellen.
Dr. Sven Wydra
Leiter des Geschäftsfelds Bioökonomie und Lebenswissenschaften, Fraunhofer ISI
Über Dr. Wydra:
Weil er an der Schnittstelle von Innovationsforschung, Technologieentwicklung und wirtschaftlicher Wirkung arbeitet, bietet Dr. Sven Wydra die systemische Perspektive: Welche Technologien, Märkte und Rahmenbedingungen treiben die bioökonomische Transformation?
Was Sie erfahren:
Dr. Wydra ordnet ein, welche Entwicklungen für Unternehmen in Baden-Württemberg strategisch wichtig werden – und wo Europa und Baden-Württemberg in der Bioökonomie besondere Stärken aufbauen können.